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Hausgottesdienst mit Kindern: Erntedank

Hausgottesdienst mit Kindern: Erntedank

Material: Kerze, Erntedankdeko (Obst, Gemüse, Getreide etc.), (Kinder)bibel oder Ausdruck, evtl. Liederbuch und Instrument, evtl. Messer/Schüssel/Bretter/Holzstäbchen zur Zubereitung von Obstsalat oder Obstspießen

Ankommen – Gott bringt uns zusammen

  • Wir räumen das Zimmer auf
  • Wir stellen alle elektronischen Geräte ab
  • Wir dekorieren unseren eigenen Erntedanktisch
  • Wir zünden eine Kerze an und setzen uns gemeinsam hin
  • Votum mit Bewegungen

„Wir feiern jetzt zusammen Gottesdienst. Andere feiern auch Gottesdienst bei sich zu Hause oder in der Kirche. Gott lädt uns sein. Darum feiern wir jetzt

im Namen Gottes, des Schöpfers, der die ganze Welt gemacht hat,  mit den Armen einen Kreis beschreiben  
und im Namen Gottes, des Sohnes Jesus Christus, der uns lieb hat,  Hände kreuzen am Herzen  
und im Namen Gottes des Heiligen Geistes, der uns stark macht.   Amen“Bizeps zeigen
  • Lied (z.B: „Wir pflügen und wir streuen“, EM 113)
  • Gebet

Jede/r darf Gott für etwas danken, was auf dem Tisch liegt.

Hören – Gott spricht zu uns

  • Lied (z.B:  „Dank für die Sonne, dank für den Wind“ – Unser Kinderliederbuch 29, oder „Es ist nichts von selbst gekommen“ – Unser Kinderliederbuch 249 oder „Wer lässt die Sterne strahlen“ – Unser Kinderliederbuch 245)
  • Wir lesen eine Geschichte aus der (Kinder)bibel: Das Laubhüttenfest (5. Mose 16, 13.17).

Eine Zusammenfassung mit Einordnung des Textes findet sich wieder unten. Die Bilder können dazu angeguckt werden.

  • Evtl. kurze Aktion:

Aus etwas Obst vom Tisch werden ein Obstsalat oder Obstspieße zubereitet, von denen gleich etwas probiert werden kann.

  • Evtl. kurzes Gespräch:
    • Warum danken wir Gott für unser Essen?
    • Wir pflanzen unser Essen an, aber welche Dinge haben wir nicht in der Hand? (Sonne, Regen….)
    • Warum sollten wir so wenig Essen wir möglich wegschmeißen?
    • Warum teilt man beim Erntedankfest sein Essen?

  • Lied (z.B. „Ohne Wasser können wir nicht leben“ – Unser Kinderliederbuch 245 oder „Du hast uns deine Welt geschenkt – Unser Kinderliederheft 8/EM 59 oder „Mit der Erde kannst du spielen“ EM 578)

Teilen – Gott verbindet uns miteinander

  • Gibt es die Möglichkeit, sich noch am Erntedanktisch in unserer Kirche zu beteiligen? Können wir jemandem (aus unserer Gemeinde) etwas von unserem Erntedanktisch bringen? Können wir einer Person etwas abgeben, die nicht so viel zu Essen hat? Können wir jemanden zum Essen einladen?
  • Wir beten für die, die nicht genug zu essen und zu trinken haben
  • Vater unser

Weitergehen – Gott segnet uns

  • Segensgebet mit Bewegungen, z.B.:
Gottes gute HändeHände zeigen
sind wie ein großes Zelt,mit den Händen über dem Kopf ein Zeltdach formen
das uns beschützt und fest zusammenhält.beide Hände fest verschränken und zusammenhalten
Gottes gute HändeHände erhoben zeigen
sind wie ein großes Zeltmit den Händen über dem Kopf ein Zeltdach formen
Er beschützt dichauf das Gegenüber zeigen
und michauf sich selbst zeigen
und die ganze weite Welt.mit den Händen einen Kreis beschreiben
Amen(Hände falten)
  • Lied (z.B „Gott dein guter Segen“, EM 496)

Die Israeliten und Mose hatten es fast geschafft: Sie waren fast im Land angekommen, das Gott ihnen versprochen hatte. In diesem Land würden sie selber ihr Essen anpflanzen und ernten können. Und weil man häufig vergisst, Gott zu danken, wenn es einem gut geht, sollten sie nach der Ernte ein Fest für Gott feiern. Gott sagte ihnen:

Das Laubhüttenfest

13 Wenn ihr im Herbst die Ernte eingebracht, das Korn gedroschen und die Weintrauben gepresst habt, dann feiert eine Woche lang das Laubhüttenfest! 14 Es soll ein fröhliches Fest werden. Feiert es zusammen mit euren Kindern und euren Sklaven, mit den Leviten und den Ausländern, den Witwen und Waisen aus eurer Stadt! 15 Kommt gemeinsam zum Heiligtum des HERRN, eures Gottes, und feiert sieben Tage lang zu seiner Ehre! Freut euch von Herzen, dass er eure Arbeit gesegnet und euch eine gute Ernte geschenkt hat. 16 Dreimal im Jahr sollen alle Männer Israels am Heiligtum des HERRN zusammenkommen: am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Keiner von euch darf mit leeren Händen kommen! 17 Jeder soll so viel geben, wie er kann, je nachdem, wie reich der HERR ihn beschenkt hat. (5. Mose 16 – Hoffnung für Alle).

Und so kam es: Die Israeliten zogen kurz danach in ihr neues Land. Jedes Jahr feierten sie nach der Ernte ein großes Fest. Sie lebten über ein großes Land verteilt, aber immer wieder konnten sie sich zum Feiern wiedertreffen. Ihr Erntedankfest dauerte eine ganze Woche lang. Für diese Zeit übernachteten sie sogar in kleinen Hütten aus Zweigen.

Heute feiern wir nur noch einen Tag lang. Wir feiern auch ganz anders. Aber eins ist gleich geblieben: Wir danken Gott für das Essen und Trinken, das er uns geschenkt hat.  Und wir teilen es mit anderen.

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